Start in den Pflegeberuf mit Fachwissen und Haltung

München I 17.03.2026

Rund 150 Gäste versammelten sich in der Aula der Schwesternschaft München vom BRK e.V. Ob Kooperationspartner, Praxisanleiter oder Familie - alle waren gekommen, um bei der Abschlussfeier der Berufsfachschule für Pflege ihren Azubis herzlich zu gratulieren. Nach der Begrüßung durch Frank Wiesemann, stellvertretender Schulleiter, und schwungvoller Musik der chorelli singers beglückwünschte Caroline Vogt den Abschlusskurs. Die Vorstandsvorsitzende der Schwesternschaft erinnerte daran, dass Pflege Menschen mit Haltung benötigt: „Unser gemeinsames Selbstverständnis von Pflege hat ein sichtbares Zeichen: das Rote Kreuz.“ Sie freut sich darüber, dass von den 25 Nachwuchskräften nahezu die Hälfte, nämlich 14 Frauen, als Mitglieder der Schwesternschaft in die Pflegekarriere starten werden. Zwei der insgesamt sechs Männer haben ihren Arbeitsvertrag mit dem Rotkreuzklinikum München unterzeichnet. Sie dankte für den Einsatz während der Ausbildung und für die Entscheidung, einen Beruf gewählt zu haben, der für die Gesellschaft unverzichtbar ist. „Bleiben Sie neugierig, bleiben Sie mutig - und vor allem: bleiben Sie Mensch!“.

Schulleiterin Margit Schmid erinnerte an den Start im April 2023. „17 Nationen, 17 unterschiedliche Lebenswege mit dem gemeinsamen Ziel: Menschen professionell zu helfen.“ Drei Jahre mit 2.500 Stunden Praxis in den verschiedensten Bereichen des Gesundheitswesens und 2.100 Stunden Theorie später stehen die 25 Absolvent:innen an einem wichtigen Punkt: dem Start in das Berufsleben als Pflegefachfrau bzw. Pflegefachmann. „Sie haben sich nicht nur umfangreiches Fachwissen angeeignet, Sie sind Menschen in Krankheit, Angst und Hoffnung begegnet. Hinterlassen Sie weiterhin Spuren von Menschlichkeit in den Herzen“, appellierte Schmid. Klassenleiterin Antje Frenzel blickte zurück auf den nicht immer einfachen Weg mit unzähligen Prüfungen, Wechselschichten, aber auch mit sportlichen Ausflügen, gemeinsamen Partys und einer Kursfahrt nach Garmisch-Partenkirchen. „Sie haben Mut und Ausdauer bewiesen. Ich bin unglaublich stolz auf Sie.“

Die Pflegepädagogin Antje Frenzel übereichte gemeinsam mit Schmid die Abschlusszeugnisse mit durchweg beachtlichen Leistungen. Sechs Absolventinnen durften den Staatspreis für einen herausragenden Berufsschulabschluss entgegennehmen. Er wird von der Regierung von Oberbayern für ausgezeichnete berufliche Ausbildungsabschlüsse vergeben. Über eine Überraschung durfte sich Sophie Buchberger freuen. Die Jahrgangsbeste mit der Traumnote 1,0 erhielt 1.000 Euro von der Franz und Rosa Eben Stiftung, verliehen durch Altbezirkstagspräsident Josef Mederer. Die Stiftung widmet sich unter anderem der Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens und möchte einen Ansporn setzen, den Pflegeberuf zu ergreifen.

Mit einem Dank an alle an der Ausbildung Beteiligten leitete Schulleiterin Schmid zum geselligen Ausklang der Feierstunde über. Gemeinsam mit Vertretern der Kooperationspartner, dem gesamten Schulteam, den Praxisanleitungen und ihren Angehörigen stieß der Pflegenachwuchs auf seine Zukunft in der Pflege an.

Frank Wiesemann (stv. Schulleiter und Moderator der Abschlussfeier), Klassenleitung Antje Frenzel und die Staatspreisträgerinnen Iqra Ebrar Kaya, Helena Jurisch, Amelie Ivanossisch von Küstenfeld, Magdalena Hofmann, Nicole Gerl und Jahrgangsbeste Sophie Buchberger mit Schulleiterin Margit Schmid (v.l.n.r.)

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