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Berufsfachschule für Pflege München bringt acht Staatspreisträgerinnen hervor

München I 20.09.2021

Gleich acht von 18 Auszubildenden der Berufsfachschule München für Pflege mit dem Schwerpunkt Kinderkrankenpflege haben am Donnerstag, 9. September, ihre dreijährige Lehrzeit mit Bravour beendet. Neben der Diplomurkunde gibt es für diese acht zusätzlich den Bayerischen Staatspreis der Regierung Oberbayern für einen hervorragenden Berufsschulabschluss.

Zu den diesjährigen Preisträgerinnen gehören Emma Kinderknecht, Christina Seehuber, Friederike Moos, Dana Müller, Felicitas Münzel, Lisa Smettan, Isabella Schuster und Maria Sieber. Der Bayerische Staatspreis geht an Nachwuchskräfte in unterschiedlichen Berufsbranchen, die während ihrer Ausbildung sehr gute Leistungen gezeigt hatten. Weitere Voraussetzung ist ein Abschlusszeugnis mit einem Notendurchschnitt von mindestens 1,5. „Es freut mich sehr, dass diese acht frisch gebackenen Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen sowie ihre zehn Mitstreiter in der Klasse die Ausbildung erfolgreich beendet haben", freut sich Schulleiterin Margit Schmid. „Ich bin sehr stolz auf die Leistung der gesamten Gruppe. Damit hat unsere Schule mittlerweile 2020 und 2021 schon zwölf Staatspreisträger allein in der Kinderkrankenpflege hervorgebracht. Alle Kursteilnehmer haben die anspruchsvolle dreijährige Ausbildung souverän absolviert und starten mit besten Chancen in den Arbeitsmarkt."

Margit Schmid hatte am Donnerstag gemeinsam mit den Fachprüfern unter dem Vorsitz der Regierung von Oberbayern die Prüfungsergebnisse bekannt gegeben. Klassenlehrerin Michaela Reischer betonte danach: „Insbesondere das vergangene Pandemiejahr hat den Lehrplan kräftig durcheinandergebracht. Umso schöner ist es, dass dieser Kurs durchgehend Motivation und Engagement in der theoretischen und praktischen Ausbildung gezeigt hat. Für mich ist es eine große Freude gewesen, die jungen Menschen auf ihrem Weg in die professionelle Kinderkrankenpflege begleiten zu dürfen."

Der aktuelle Jahrgang ist der vorletzte, der seine Ausbildung als reine Kinderkrankenpflege-Ausbildung absolviert hat. Nach der bundesweiten Pflegereform 2020 werden angehende Pflegefachkräfte als sogenannte Generalisten ausgebildet. Durch die Ausbildung haben die Schüler später die Möglichkeit sowohl in der Altenpflege, in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege zu arbeiten.

Am Dienstag, 14. September, starteten an der Berufsfachschule für Pflege München zwei neue Generalistik-Kurse mit 45 Schülern in ihre Berufsausbildung. Insgesamt besuchen derzeit 200 angehende Pflegefachkräfte die traditionsreiche Pflegeschule am Rotkreuzplatz im Stadtteil Neuhausen, die zur Schwesternschaft München vom Bayerischen Roten Kreuz gehört.

Schulleitung Margit Schmid (links) und Kursleitung Michaela Reischer (rechts) gratulieren den Staatspreisträgerinnen des Examenskurses Kinderkrankenpflege (nicht im Bild: zwei Absolventinnen).